🥾 Wanderung von Acquaseria nach San Martino – Herbststille über dem Comer See
- jangleinser

- 24. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 25. Jan.
Manche Wanderungen bleiben nicht wegen der Kilometer in Erinnerung, sondern wegen der Momente unterwegs. Unsere Tour von Acquaseria nach San Martino, direkt gestartet von unserer Ferienwohnung, war genau so eine. Wir waren im Oktober am Comer See – eine Zeit, die wir inzwischen fast am meisten lieben. Die Hauptsaison war vorbei, es war angenehm ruhig, die Luft klar und das Licht weich. Perfekte Bedingungen für eine Wanderung oberhalb des Sees. Die Inspiration für unsere Route kam von einer Komoot-Tour, die rund um die Monti di Carcente führt. Wir haben sie für uns angepasst und sind direkt von Acquaseria losgelaufen – ganz ohne Auto. (hier klicken).
🌄 Start in Acquaseria – ruhig, herbstlich, entspannt
Acquaseria zeigte sich im Oktober von seiner entspannten Seite. Kaum Menschen, leere Straßen, nur ein paar Einheimische. Der Weg beginnt direkt im Ort und führt zunächst durch die Randbereiche, bevor er langsam bergauf steigt.
Bald lässt man den See hinter sich. Der Pfad schlängelt sich durch kleine Waldstücke, vorbei an alten Mauern und über schmale Wege – nichts Spektakuläres, aber genau diese unaufgeregte Schönheit, die den Reiz ausmacht. Außerdem haben wir dort diesen kleinen süßen Freund getroffen!
🪵 Ankunft in San Martino – und eine unerwartete Einladung
Als wir in San Martino ankamen, wurden wir nicht nur mit einer großartigen Aussicht belohnt, sondern auch mit einer Begegnung, die wir so nicht erwartet hatten.
Ein paar Bauarbeiter renovierten gerade ein Haus mit absolut fantastischem Blick über den Comer See. Als sie uns sahen, kamen wir ins Gespräch – und typisch italienisch blieb es nicht bei ein paar Worten. Wir wurden sofort eingeladen, näher zu kommen und die Aussicht von der Terrasse aus zu genießen.
Wir standen dort, lachten viel, bewunderten das Panorama und hatten einfach eine richtig schöne, herzliche Zeit. Einer dieser Momente, die man nicht planen kann, die aber eine Wanderung plötzlich ganz besonders machen.
🧺 Picknick mit Aussicht – San Martino ganz für uns
Nach diesem kleinen Highlight haben wir ein ruhiges Plätzchen in San Martino gefunden – etwas abseits des Weges, mit freiem Blick auf den See und die Berge. Wir haben unser Picknick ausgepackt, uns hingesetzt und einfach die Stille genossen.
Im Oktober war fast niemand unterwegs. Kein Lärm, keine Hektik – nur die Aussicht, die Herbstluft und das Gefühl, genau am richtigen Ort zu sein.
Empfohlener Einkehr-Tipp für den Sommer: Locanda San Martino
Direkt in San Martino befindet sich die Locanda San Martino, die im Sommer häufig empfohlen wird. Bei unserem Besuch war sie geschlossen, aber es heißt, dass sie sich hervorragend für eine Einkehr nach der Wanderung eignet.
Für die wärmeren Monate definitiv ein Tipp, den wir uns gemerkt haben.
Weiter gehts nach Treccione 🏞️
Da wir nicht zu spät zurück sein wollten, sind wir von San Martino weiter nach Treccione gelaufen. Dieser Abschnitt ist kurz und unkompliziert.
Treccione wirkte im Oktober fast verlassen. Ein kleines Bergdorf, sehr ruhig, mit schönen Ausblicken auf den See. Genau diese Ruhe machte den Ort für uns besonders reizvoll.
Abstieg zurück nach Acquaseria ⛰️
Von Treccione aus ging es dann wieder bergab zurück nach Acquaseria. Der Abstieg ist gut zu gehen und bietet immer wieder Blickachsen auf den Comer See, bis man schließlich wieder im Ort ankommt.
Für diese Runde waren wir etwa 3½ Stunden unterwegs, inklusive Pausen. Die Strecke ist gut machbar und lässt sich leicht erweitern, wenn man mehr Zeit oder Lust auf zusätzliche Höhenmeter hat.
Eine ruhige Wanderung ohne große Highlights, aber mit schönen Ausblicken, wenig Betrieb und der Möglichkeit, direkt von der Unterkunft zu starten. Gerade im Oktober eine sehr angenehme Tour.
Der perfekte Abschluss 🌊✨
Nach einer ruhigen Wanderung durch herbstliche Dörfer und stille Wege ist das absolute Highlight, die Füße in das kühle, erfrischende Wasser des Comer Sees zu hängen. Es gibt etwas so Einfaches und Zufriedenstellendes daran, nach ein paar Stunden zu Fuß die frische Berührung des Sees zu spüren – eine kleine Belohnung, die den Tag perfekt abrundet. Ruhig, malerisch und ein bisschen magisch – der ideale Abschluss für dieses Abenteuer.





















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